Quadlikollowitschki

19. Juni 2009

Billigflieger-Nervereien

Filed under: Isch glaab's net — drahtlos @ 23:03
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Irgendwie ist es jetzt genug. Genug mit dem Billigfliegen. Was mich nervt? Ganz einfach:
– Lange Anfahrtswege zum Billigflughafen
– Teure Parkgebühren am „Billig“flughafen
– Ständig teurere Gepäckgebühren
– „Straf“gebühr fürs Einchecken (erst) am Flughafen
– Langes Anstehen zum Einsteigen
– Platzmangel im Flieger, weil alle wegen der teuren Gepäckgebühren jeden Krempel mit ins Flugzeug nehmen
– Für jeden, den ich auf mein Ticket buche, wird eine Kreditkartengebühr fällig, obwohl ich nur einmal damit bezahle

Okay, dafür ist es billigfliegen. Immherin haben sie’s geschafft, die Platzhirsche im Preis zu drücken. Dafür danke.

Trotzdem: Das Erweckungserlebnis hatte ich neulich am Lufthansaschalter. Als mich die Dame dort fragte, an welchem Platz ich sitzen möchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ach ja: Unterm Strich war es kaum teurer als mit dem Billigflieger…

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22. Februar 2009

Heile, heile Gänsje

Filed under: Der tägliche Spaß,Isch glaab's net,Witzisch — drahtlos @ 21:22

Hilfe, isch bin en Meenzer! In Mainz geboren und das noch zur Fastnachtszeit. „Na, do habbe Sie jo immä was ze feiern“, wird dann zur Standardbegrüßung. Wenn ohnehin die Auskunft, aus Mainz zu sein, mit einem unvermeidlichen „…wie es singt und lacht…“ beantwortet wird. Der Mainzer an und für sich – stets närrisch und frohgelaunt. Helau! Eine Laune, die gleich mit der Geburt beginnt.

Mein Kinderbett stand damals an der Wand zur örtlichen Turnhalle, dort, wo in der Fastnachtszeit wochenlang geprobt und gefeiert wird. Ein kräftiges „Däffdääää“ ließ meine drei Geschwister und mich immer wieder aus den Federn fallen. Ein Zufall wollte es, dass der Raum unter unserer Flurtreppe einen Zugang unter die Bühne der Turnhalle barg. Wenn schon nicht schlafen, dann wenigstens kostenlos reinschauen.

Daheim drehten sich Ernst Negers „Humba Täterää“ und „Heile Gänsje“ auf dem Plattenteller. Im Kindergarten wetteiferten die Kleinen bereits um das beste Kostüm. „Ah so, de Babba is Mitglied im MCV. Na dann.“ Katzen, Hexen, Piraten, Räuber und Cowboys. Vor Hexen lief ich immer laut weinend davon. Tränen kullerten auch, als ein Schwarm Bonbons – geschleudert aus einem Rosenmontagsschiff – mal den Kinderwagen meines kleinen Brüderchens eindeckte. Uiuiui, auauau! Ansonsten waren die Narren mit den Süßigkeiten vor allem an den Stellen freigiebig, an denen die Fernsehkameras standen.

Rosenmontag war ja immer frei. Sowas wie der höchste Feiertag in Meenz. Aber das wollte verdient sein. Mit Büttenreden im Deutschunterricht zum Beispiel. Aber nicht nur einfach erfinden, dichten oder gar kopieren. Nein, die Rede musste stilecht vorgetragen werden: im Dialekt. Mir ist leider nicht in Erinnerung, dass auf diese Weise ein neuer Büttenstar entdeckt worden wäre.

„Ei haste gestern de Bonewitz im Fernseh gssehe?“ Solche Fragen machten gerne mal im Pausenhof die Runde. Und ob der Till jetzt als politisches Gegengewicht nicht zu weit gegangen war. Oder der gesamte Klassensaal stimmte jenes unvergessliche „Uiuiuiuiuiuiui, auauauauau“ an, das nicht mehr enden wollte. Auch erinnere ich mich eines Verweises vom Geschichtslehrer, als ich an einem 11.11. um 11 Uhr 11 unvermittelt im Unterricht aufstand und laut „Helau“ schrie.

Rosenmontag war Ausnahmezustand. Nicht nur, dass kaum ein Geschäft öffnete und die Kneipen drei Tage rund um die Uhr ausschenkten, aber dass plötzlich keine Anstandsregel mehr gelten sollte: Nein, es war partout nicht einzusehen, dass irgendein wildfremder Mensch meine Freundin abküsste. Wo kommen wir denn dahin? Manche Beziehung ging kaputt, andere entstanden erst. Ich erinnere mich an wankende Gestalten in später, durchzechter Nacht, an Mageninhalte an Ecken und Hauswänden, an Stöhngeräusche in Hinterhöfen und sich windende Pärchen direkt vor meinem Hauseingang.

Aber am Aschermittwoch ist ja alles vorbei. Katerstimmung. „Un aach des werd widdä gut. Heile, heile Gänsje…“

2. Juli 2007

Mit wem surfen?

Filed under: Der tägliche Spaß,Dies und das,Internet,Isch glaab's net — drahtlos @ 22:02

Derzeit purzeln die Preise für Internet und (Festnetz)-Telefonie. Flatrate hier, Flatrate da. Alles wird einige Euro billiger. So richtig überzeugen kann mich jedoch kein einziger Provider. Vor allem nicht der mit dem T im Namen, an dem ich nur noch hänge, weil ich mir beim Wechsel diverses Chaos ersparen will (habe erschröckliche Geschichten gehört…). Was so oder so teuer kommen kann.

Und ausgerechnet beim T bin ich auch mit meinem Handytarif. Genau hier könnte man aber mal ansetzen, so wie das übrigens 1&1 längst tut: Warum bietet man denjenigen, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Handy-Anschluss beim T haben, nicht einen Kombitarif an? Nein, ich meine jetzt nicht T-Home. Diese diversen Bezeichnungen sind ohnehin erst mal viel zu verwirrend. Ein Preis für Handy und Festnetz, wenn man beides beim selben Anbieter hat. Einen fixen Preis. Und fürs DSL beim selben Anbieter noch mal einen Rabatt.

Würd mich drüber freuen. Und vermutlich nicht nur ich.

20. Juni 2007

SHADO jagt UFOs

Filed under: Dies und das,Isch glaab's net,Verrücktes — drahtlos @ 22:39

Spaßig: eine Rückblende in meine jugendliche Fernsehzeit. Heute bilden solche Serien ja keine Massen mehr, da es viel zu viele TV-Sender gibt und die gemeinsam geschauten Sendungen sich so reduzieren. Wer trotzdem mal reinschauen will, wie das damals in den 80ern war, sollte mal klicken.

7. Januar 2007

Braunau am Inn

Filed under: Dies und das,Ernstes,Isch glaab's net — drahtlos @ 17:23

«Mit diesem Namen verbinde ich nichts Positives», hatte Michael am Telefon gesagt. Soeben hatte ich ihm mitgeteilt: «Ich stehe gerade auf dem Stadtplatz in Braunau am Inn.»
Ja, sie haben’s nicht leicht, die Braunauer. Das schmucke Städtchen im oberösterreichischen Innviertel ist bekannt. «…wegen der Tatsache, dass am 20. April 1889 Adolf Hitler in dieser Stadt geboren worden ist», wie die Braunauer auf ihrer Homepage selbst mitteilen.

Braunau und Hitler – für einige mag schon diese bildhafte Verbindung genügen. Da nützt auch der Hinweis wenig, dass einer der schlimmsten Unmenschen, den diese Welt je ertragen musste, nur bis zum Alter von drei Jahren in Braunau gelebt hat. Heute erinnert ein Mahnmal vor Hitlers Geburtshaus (Foto) an die Schrecken des Faschismus. Mehr aber nicht. Zumindest dort in der Salzburger Vorstadt (Name der Straße) Nummer 15. Nicht mal ein Schild am Haus selbst erinnert daran, so dass mich ein deutscher Tourist beim Fotografieren des Mahnmals gleich danach fragte. Leise flüsternd. So als ob man in falschen Verdacht geraten könnte…

Im kostenlosen Stadtführer gibt es einen deutlichen Hinweis auf das Geburtshaus. Die Braunauer wollen auch Zeichen setzen, heißt es im Internet. Es gehe darum, «dem Klischee, Braunau sei eine ‚braune Stadt‘ zumindest gewesen, entgegen zu treten.» Und sicher schadet dieses Vorurteil auch dem Tourismus (dabei macht die Stadt einen netten und hübschen Eindruck).

Das Mahnmal selbst wurde aber erst 100 Jahre nach Hitlers Geburt in Braunau aufgestellt. Hier nachzulesen. Warum so spät, mag man fragen? Auf der Braunauer Homepage gibt es dazu Hinweise. Auch auf das Fehlen einer Hinweistafel. Der Mahnstein selbst stammt übrigens aus dem Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.

Wie auch immer – die Braunauer reagierten nach außen hin recht spät auf ihr schweres Erbe: Am 8. August 2006 wurde der Park des Krankenhauses mit dem Namen des prominenten Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter umbenannt. Und im selben Jahr verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig so genannte Stolpersteine für die NS-Opfer Franz Amberger, Michael Nimmerfahl, Anna Sax und Adolf Wenger.

Wünschen könnte man sich für Braunau eine Begegnungsstätte nach dem Vorbild ehemaliger Konzentrationslager. Ein Konzept dafür scheint es zu geben, nur ist bislang nichts daraus geworden. Gerade solch eine Stätte hatte ich bei meinem Besuch Braunaus eigentlich erwartet. Und den Mahnstein gefunden – ohne einen Hinweis auf den Verursacher all dieses Schreckens…

16. November 2006

Energie aus dem Nichts

Filed under: Isch glaab's net,Verrücktes — drahtlos @ 22:31

www.vakuumenergie.deVerrückt geworden? Nee, bin ich nicht. Aber Energie aus dem Nichts ist zumindest laut mathematischer Theorie möglich. Die Forschung beruft sich hier auf die Quantentheorie. Die Rede ist dabei von der sogenannten Vakuumenergie: Auch im absoluten Vakuum gibt es Schwankungen von Energie, die nur durch die Fluktuationen virtueller Teilchen zu erklären sind.

Zu kompliziert? Kein Problem: Lasst es Euch in diesem Filmchen erläutern.

Man hat nämlich festgestellt, dass auch das Vakuum auf Objekte innerhalb des Vakuums einen Druck ausübt. Man kann also Effekte messen, nicht jedoch die Energie (deshalb spricht man von virtueller Energie). Immerhin weiß man: Da kann nicht nichts sein.

Eine weitere Theorie besagt, dass ein Kubikzentimeter Vakuum soviel Energie enthält, dass er den kompletten Erdball für einen Tag mit Energie versorgen könnte. Nun gilt es, diese Energie anzuzapfen.

Klingt gut, fragt sich nur, ob es stimmt.

Verschwörungstheoretiker behaupten hingegen, dass die Industrie längst fertige Maschinen und kleine Kraftwerke liefern kann, die sich aus der Vakuumernergie speisen. Nur würde dann niemand mehr mit dem Verkauf von Energie verdienen, da es diese ja überall gibt. Schön wär’s.

Ein Schwein ruft mich an…

Filed under: Der tägliche Spaß,Isch glaab's net — drahtlos @ 14:58

Früher, ja früher, da wurde ich zu Hause noch etwas häufiger angerufen als heute. Heute hat man ja ein Mobiltelefon, meistens jedenfalls, so dass die meisten Anrufe auf dem Handy landen. Zu Hause jedoch landen inzwischen meistens diejenigen, die ohnehin nicht erwünscht sind.

«Sie haben gewonnen!», tönt es da, meist pünktlich zum Wochenende oder Feierabend. Manche versuchen es sogar auf die ganz freche Tour, indem sie vorgeben, irgendwelche Umfragen zu starten. Aber natürlich soll hier nur was teuer an den Mann gebracht werden.

Das Treiben wird inzwischen schon so bunt, dass ich mich kaum mehr mit Namen am Telefon melde. Nehme ich nämlich den Hörer ab und melde mich mit Namen, werde ich genau damit angesprochen. «Hallo Herr Schmitt, Sie wollten doch schon immer…»

Ja, was wollte ich? Auflegen will ich. Und das jedesmal ohne irgendwelche Diskussionen. Anrufen dürfen mich solche Telefon-Marketingfritzen ohnehin nicht ohne mein Einverständnis (siehe hier). Sie tun es leider trotzdem.

26. September 2006

Luftgekühltes Blog mit Aktfotos

Filed under: Der tägliche Spaß,Isch glaab's net,Verrücktes — drahtlos @ 23:43

Akt vor KäferSoeben gefunden: http://www.typ15.de/blogs/.

Liegt zum einen in der Nähe meiner Heimatstadt, und frönt zum anderen einem meiner ehemaligen Hobbys (wenn auch mehr unter dem Diktum des natürlichen Zerfalls, dem begegnet werden musste).

Zitat von der Website:

Bei uns ist jeder willkommen, der unsere Leidenschaft für luftgekühlte VW teilt, egal welches Baujahr oder Modell. Die Palette der Fahrzeuge von Käfern aller Epochen über Bus und Typ3 bis hin zu Buggy und Karmann Ghia.

Und noch was, wir verstoßen auch keine potentiellen Mitglieder, die nicht direkt aus Rheinhessen kommen. Neben echten Hessen haben wir auch schon Nicht-VWs (Porsche 356) Asyl gewährt. 😉

Das abgebildete Foto entstammt übrigens einem Posting in diesem Blog. Und dieses Bild gibt es hier auch größer… 😉

12. September 2006

Mahlzeit, Korrektor G.

Während wir gerade die brandeilige Nachricht vom Tode des Präsidenten als Breaking-News via SMS und Mail rausschicken, im Archiv nach dessen Lebensstationen oder einem Bild recherchieren und erst mal selbst einige Zeilen für die Onlineseiten schreiben, bis die Agentur was liefert, klingelt wieder mal das Telefon – zumindest bei mir -, so der Kollege H. der mürrisch mitteilt, dass er sein Passwort zur Bilddatenbank verlegt hat und ich ihm bitte das wieder besorgen soll, und ruft gleich hinterher Kollegin R. an, weil sie zusätzliche Bretter für den Redaktions-Schrank braucht, angeblich Telefon und Fax kaputt sind, und ja auch die Tür zum Redaktionszimmer nicht mehr schließt, überdies der große Kopierer im Kopiererraum so merkwürdige Geräusche macht.

Außerdem schlägt das Systemwörterbuch des Redaktionssystems ja wieder nur Mist vor, kommt man heute wieder nicht ins Internet und kriegt auffällige viele Spam-Mails. Wann hört das endlich auf?

Aber, eile mit Weile, denn ich muss auf Wunsch des Chefs zügig alle gegenwärtigen und künftigen Planstellen der Redaktionen sowie geplante Abgänge schriftlich festhalten, muss für eine scheidende Sekretärin ein Zeugnis schreiben, muss dem Chef gegenüber Stellung beziehen, warum die Nachrichtenagentur XY plötzlich teurer wird, mit denen gleichzeitig Vertragsgespräche führen, weitere Verträge mit einem Archiv-Dienstleister nach Fallstricken abklopfen, die Investanträge bei den Redaktionen fürs nächste Wirtschaftsjahr anmahnen, bei der Technik nachhaken, warum man heute mit unserem CMS nur so langsam arbeiten kann, die Frage des Chefs beantworten, warum die Meldung vom Tod des Präsidenten noch nicht online steht und einen Termin ausmachen, wann die Vertretung für die Sekretärin X bei Person Y eingearbeitet werden kann, neue Mitteilungen ins Intranet stellen, einige Verlosungspreise für die Computerseite der gedruckten Ausgabe (produzieren wir ebenfalls) klar machen, online eine neue SMS-Verlosung für die Reiseredaktion einrichten.

Zu den letzten vier Punkten komme ich schon gar nicht mehr, weil ich plötzlich von der Chefredaktion herbeigerufen werde und dringend eine geplante Anzeige von einer ganz wichtigen Seite der Druckausgabe wegräumen (lassen) soll. Der zuständige Anzeigenmensch reißt mir fast den Kopf runter, denn wir leben ja von diesen Anzeigen und überhaupt sei die genau so bestellt worden, während der Chefredakteur dafür gar kein Verständnis hat und starr bei seiner Haltung bleibt.

Den inzwischen per Post-fix hinterlassenen Rückrufwunsch beim Kollegen K. tätige ich dann mal zwischen Tür und Angel, der mir aber nur mitteilen möchte, dass die Sekretärin P. leider krank sei und nun wissen möchte, wer stattdessen aufläuft und die Arbeit der Dame macht. Denn in der morgigen Zeitungsausgabe darf es ja keine weißen Löcher geben. Während ich noch telefoniere, steht plötzlich die neue Kollegin H. an meinem Schreibtisch, um mir mitzuteilen, dass sie sich nicht am System anmelden kann. Da könne was nicht stimmen… Inzwischen ist auch der Korrektor G aufgetaucht, der unbedingt morgen und übermogen frei haben muss, obwohl da schon sein einziger Vertreter ohnehin im Urlaub ist.

Mahlzeit! Mahlzeit? Nee, da komme ich mal wieder gar nicht zu…

Anyway. Don’t take it seriously.

😉

7. September 2006

Hallo Backe,

who.jpgisch mach e Fass uff, kimmste mit? Scherz beiseit – des is jetzt noch e Blog. Schaun mer mal, fer was mer des so missbrauche.

 Servus

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