Quadlikollowitschki

2. Juli 2007

Mit wem surfen?

Filed under: Der tägliche Spaß,Dies und das,Internet,Isch glaab's net — drahtlos @ 22:02

Derzeit purzeln die Preise für Internet und (Festnetz)-Telefonie. Flatrate hier, Flatrate da. Alles wird einige Euro billiger. So richtig überzeugen kann mich jedoch kein einziger Provider. Vor allem nicht der mit dem T im Namen, an dem ich nur noch hänge, weil ich mir beim Wechsel diverses Chaos ersparen will (habe erschröckliche Geschichten gehört…). Was so oder so teuer kommen kann.

Und ausgerechnet beim T bin ich auch mit meinem Handytarif. Genau hier könnte man aber mal ansetzen, so wie das übrigens 1&1 längst tut: Warum bietet man denjenigen, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Handy-Anschluss beim T haben, nicht einen Kombitarif an? Nein, ich meine jetzt nicht T-Home. Diese diversen Bezeichnungen sind ohnehin erst mal viel zu verwirrend. Ein Preis für Handy und Festnetz, wenn man beides beim selben Anbieter hat. Einen fixen Preis. Und fürs DSL beim selben Anbieter noch mal einen Rabatt.

Würd mich drüber freuen. Und vermutlich nicht nur ich.

Advertisements

20. Juni 2007

SHADO jagt UFOs

Filed under: Dies und das,Isch glaab's net,Verrücktes — drahtlos @ 22:39

Spaßig: eine Rückblende in meine jugendliche Fernsehzeit. Heute bilden solche Serien ja keine Massen mehr, da es viel zu viele TV-Sender gibt und die gemeinsam geschauten Sendungen sich so reduzieren. Wer trotzdem mal reinschauen will, wie das damals in den 80ern war, sollte mal klicken.

7. Januar 2007

Braunau am Inn

Filed under: Dies und das,Ernstes,Isch glaab's net — drahtlos @ 17:23

«Mit diesem Namen verbinde ich nichts Positives», hatte Michael am Telefon gesagt. Soeben hatte ich ihm mitgeteilt: «Ich stehe gerade auf dem Stadtplatz in Braunau am Inn.»
Ja, sie haben’s nicht leicht, die Braunauer. Das schmucke Städtchen im oberösterreichischen Innviertel ist bekannt. «…wegen der Tatsache, dass am 20. April 1889 Adolf Hitler in dieser Stadt geboren worden ist», wie die Braunauer auf ihrer Homepage selbst mitteilen.

Braunau und Hitler – für einige mag schon diese bildhafte Verbindung genügen. Da nützt auch der Hinweis wenig, dass einer der schlimmsten Unmenschen, den diese Welt je ertragen musste, nur bis zum Alter von drei Jahren in Braunau gelebt hat. Heute erinnert ein Mahnmal vor Hitlers Geburtshaus (Foto) an die Schrecken des Faschismus. Mehr aber nicht. Zumindest dort in der Salzburger Vorstadt (Name der Straße) Nummer 15. Nicht mal ein Schild am Haus selbst erinnert daran, so dass mich ein deutscher Tourist beim Fotografieren des Mahnmals gleich danach fragte. Leise flüsternd. So als ob man in falschen Verdacht geraten könnte…

Im kostenlosen Stadtführer gibt es einen deutlichen Hinweis auf das Geburtshaus. Die Braunauer wollen auch Zeichen setzen, heißt es im Internet. Es gehe darum, «dem Klischee, Braunau sei eine ‚braune Stadt‘ zumindest gewesen, entgegen zu treten.» Und sicher schadet dieses Vorurteil auch dem Tourismus (dabei macht die Stadt einen netten und hübschen Eindruck).

Das Mahnmal selbst wurde aber erst 100 Jahre nach Hitlers Geburt in Braunau aufgestellt. Hier nachzulesen. Warum so spät, mag man fragen? Auf der Braunauer Homepage gibt es dazu Hinweise. Auch auf das Fehlen einer Hinweistafel. Der Mahnstein selbst stammt übrigens aus dem Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.

Wie auch immer – die Braunauer reagierten nach außen hin recht spät auf ihr schweres Erbe: Am 8. August 2006 wurde der Park des Krankenhauses mit dem Namen des prominenten Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter umbenannt. Und im selben Jahr verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig so genannte Stolpersteine für die NS-Opfer Franz Amberger, Michael Nimmerfahl, Anna Sax und Adolf Wenger.

Wünschen könnte man sich für Braunau eine Begegnungsstätte nach dem Vorbild ehemaliger Konzentrationslager. Ein Konzept dafür scheint es zu geben, nur ist bislang nichts daraus geworden. Gerade solch eine Stätte hatte ich bei meinem Besuch Braunaus eigentlich erwartet. Und den Mahnstein gefunden – ohne einen Hinweis auf den Verursacher all dieses Schreckens…

30. Dezember 2006

Schatz ausgegraben

Filed under: Der tägliche Spaß,Dies und das — drahtlos @ 12:57

geese and ghostMit dieser Musik verbinde ich Fahrten und Wanderungen durch die nordische Landschaft. Aber auch quälendes Warten auf ein lang ersehntes L(i)ebenszeichen der Angebetenen. 1980 war’s, als wir im alten VW-Bus zu Dritt in den Norden fuhren, für viele Wochen irgendwo in der Weite der schwedischen Wälder verschwanden und nachts beim Einschlafen dieser wundervollen Scheibe vom ehemaligen «Genesis»-Gitarristen Anthony Phillips, «The Geese and the Ghost», lauschten. Eine Musik voll unglaublicher Dynamik. Jetzt in meiner alten Plattensammlung wiederentdeckt.

«The Geese and the Ghost» – heute nennen wir sowas Konzeptalbum. Wie es scheint. Aber Anthony Phillips sagt heute im Rückblick – zumindest was die Aufnahmen angeht: «There was no definite plan.» Die Produktion lief chaotisch. Sie begann 1974 und endete erst 1977. Phillips‘ vorgegebenes Thema leitet uns durch etwa 45 Minuten Musik, durch mittelalterliche Schlachten, Sehnsüchte, Liebesszenen, triumphale Ereignisse, teilweise mit den Instrumenten von damals. Die Ex-Kollegen Michael Rutherford und Phil Collins spielen fleißig mit.

Die Scheibe gibt es nicht mehr. Höchstens gebraucht. Ab 114 Euro bei Amazon.

Deshalb habe ich die LP mal in den Rechner eingespielt und mit dem bewährten Magix Audio Studio bearbeitet. Das hat mir schon so manches Stück gerettet. Doch hier war es besonders schwer, weil die Musik von unglaublicher Dynamik ist. Die leisen Passagen nicht zu leise zu bekommen und gleichzeitig die Knackser der alten LP rausfiltern… Nach Stunden des Bearbeitens bin ich dennoch einigermaßen zufrieden.

Phillips ist auch heute noch musikalisch sehr aktiv. Interviews und mehr gibt es auf seiner offiziellen Website – hier. Recht interessant, was er zu «The Geese and the Ghost» im Rückblick zu sagen hat.

5. Dezember 2006

Der bewegte Aufzug

Filed under: Der tägliche Spaß,Dies und das,Witzisch — drahtlos @ 16:55

Leider vergessen zu fotografieren, aber nicht aus der Erinnerung gestrichen: Bei unserem Kurzurlaub in Italien entdeckte ich an der Fahrstuhltür unseres Hotels einen Warnhinweis: «Aufzug bei Sturm nicht benutzen». Gefragt habe ich nie, was dahintersteckt. Obwohl es mir immer mulmig war, als ich in den Lift stieg (ist es heute draußen stürmisch?).

In jedem Fall: ein origineller Hinweis.

12. September 2006

Mahlzeit, Korrektor G.

Während wir gerade die brandeilige Nachricht vom Tode des Präsidenten als Breaking-News via SMS und Mail rausschicken, im Archiv nach dessen Lebensstationen oder einem Bild recherchieren und erst mal selbst einige Zeilen für die Onlineseiten schreiben, bis die Agentur was liefert, klingelt wieder mal das Telefon – zumindest bei mir -, so der Kollege H. der mürrisch mitteilt, dass er sein Passwort zur Bilddatenbank verlegt hat und ich ihm bitte das wieder besorgen soll, und ruft gleich hinterher Kollegin R. an, weil sie zusätzliche Bretter für den Redaktions-Schrank braucht, angeblich Telefon und Fax kaputt sind, und ja auch die Tür zum Redaktionszimmer nicht mehr schließt, überdies der große Kopierer im Kopiererraum so merkwürdige Geräusche macht.

Außerdem schlägt das Systemwörterbuch des Redaktionssystems ja wieder nur Mist vor, kommt man heute wieder nicht ins Internet und kriegt auffällige viele Spam-Mails. Wann hört das endlich auf?

Aber, eile mit Weile, denn ich muss auf Wunsch des Chefs zügig alle gegenwärtigen und künftigen Planstellen der Redaktionen sowie geplante Abgänge schriftlich festhalten, muss für eine scheidende Sekretärin ein Zeugnis schreiben, muss dem Chef gegenüber Stellung beziehen, warum die Nachrichtenagentur XY plötzlich teurer wird, mit denen gleichzeitig Vertragsgespräche führen, weitere Verträge mit einem Archiv-Dienstleister nach Fallstricken abklopfen, die Investanträge bei den Redaktionen fürs nächste Wirtschaftsjahr anmahnen, bei der Technik nachhaken, warum man heute mit unserem CMS nur so langsam arbeiten kann, die Frage des Chefs beantworten, warum die Meldung vom Tod des Präsidenten noch nicht online steht und einen Termin ausmachen, wann die Vertretung für die Sekretärin X bei Person Y eingearbeitet werden kann, neue Mitteilungen ins Intranet stellen, einige Verlosungspreise für die Computerseite der gedruckten Ausgabe (produzieren wir ebenfalls) klar machen, online eine neue SMS-Verlosung für die Reiseredaktion einrichten.

Zu den letzten vier Punkten komme ich schon gar nicht mehr, weil ich plötzlich von der Chefredaktion herbeigerufen werde und dringend eine geplante Anzeige von einer ganz wichtigen Seite der Druckausgabe wegräumen (lassen) soll. Der zuständige Anzeigenmensch reißt mir fast den Kopf runter, denn wir leben ja von diesen Anzeigen und überhaupt sei die genau so bestellt worden, während der Chefredakteur dafür gar kein Verständnis hat und starr bei seiner Haltung bleibt.

Den inzwischen per Post-fix hinterlassenen Rückrufwunsch beim Kollegen K. tätige ich dann mal zwischen Tür und Angel, der mir aber nur mitteilen möchte, dass die Sekretärin P. leider krank sei und nun wissen möchte, wer stattdessen aufläuft und die Arbeit der Dame macht. Denn in der morgigen Zeitungsausgabe darf es ja keine weißen Löcher geben. Während ich noch telefoniere, steht plötzlich die neue Kollegin H. an meinem Schreibtisch, um mir mitzuteilen, dass sie sich nicht am System anmelden kann. Da könne was nicht stimmen… Inzwischen ist auch der Korrektor G aufgetaucht, der unbedingt morgen und übermogen frei haben muss, obwohl da schon sein einziger Vertreter ohnehin im Urlaub ist.

Mahlzeit! Mahlzeit? Nee, da komme ich mal wieder gar nicht zu…

Anyway. Don’t take it seriously.

😉

7. September 2006

Hallo Backe,

who.jpgisch mach e Fass uff, kimmste mit? Scherz beiseit – des is jetzt noch e Blog. Schaun mer mal, fer was mer des so missbrauche.

 Servus

Bloggen auf WordPress.com.